Feuerwehr Bad Staffelstein

Schwerer Vekehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A73 am 08.09.2009

Schwerer Vekehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A73 am 08.09.2009

Genau um 17.40 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bad Staffelstein, Ebensfeld und Michelau alarmiert. Die Durchsage lautete: "Schwerer Verkehrsunfall auf der A73 zwischen Ebensfeld und Bad Staffelstein".


"Der Fahrer ist mittlerweile befreit. Am verunfallten Fahrzeug der Marke Renault entstand Totalschaden"
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Kurze Zeit zuvor, kam es bei einem LKW-Fahrer zu einem Reifenplatzer. Der Berufskraftfaher schaltete darauf, um den anderen Verkehrsteilnehmern seinen Missstand zu signalisieren, die Warnblinker des Sattelaufliegers ein und fuhr mit verlangsamten Tempo rechts in Richtung der Ausfahrt Bad Staffelstein.

"Blick auf die Einsatzstelle vom Dach des Bad Staffelsteiner Löschgruppenfahrzeugs."
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Ein mit zwei Personen besetztes Wohnmobil aus dem rheinisch-bergischen Kreis, dass dies erkannte, drosselte deshalb ebenfalls seine Geschwindigkeit. Ein von hinten kommender Fahrer eines Kleintransporters aus dem Landkreis Cham erkannte die Situation zu spät, konnte nicht mehr reagieren, prallte erst in das Wohnmobil, bevor das Fahrzeugwrack, aufgefangen von den Leitplanken, dort letztendlich zum stehen kam. Das Wohnmobil war hinten rechts komplett aufgerissen worden, die Front des Kleintransporters hingegen war völlig zerstört und eingedrückt. Knapp 2 Minuten nach Alarm, verließ auch das Bad Staffelsteiner Löschgruppenfahrzeug die Unterkunft und fuhr auf die Autobahn in Richtung Ebensfeld auf, um letztendlich bei Kutzenberg, wieder in Richtung Bad Staffelstein zum Unfallort auf die Autobahn aufzufahren.


"Die Straße glich auf mehr als 100 Metern einem Trümmerfeld."
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Bereits auf der Anfahrt, konnte man sich kurz einen Blick im Vorbeifahren verschaffen, von der Unfallstelle, die buchstäblich einem Trümmerfeld glich. Glücklicherweise waren bereits das Löschgruppenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug der Kameraden aus Ebensfeld unterwegs und kamen den Staffelsteiner Kameraden entgegen. So konnte man gleich beim Eintreffen nach Überblicken der Situation, wichtige Maßnahmen einleiten. Kurze darauf, traf auch das Staffelsteiner Erstangriffsfahrzeug am Unfallort ein, nach einer Fahrt durch eine nahezu vorbidlich gebildete Rettungsgasse. Zur Unterstützung wurde der Bad Staffelsteiner Rettungssatz mit aufgebaut.


"Mit vereinten Kräften wurde die verletzte Person befreit."
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Während das Mehrzweckfahrzeug mit Anhänger die Auffahrt Kutzenberg absperrte, trafen auch das TLF aus Bad Staffelstein, sowie der Rüstwagen und das Tanklöschfahrzeug aus Michelau, als auch der Rettungswagen und der Notarzt des Roten Kreuzes ein. Nachdem einige Checks und Maßnahmen am Patienten durchgeführt wurden, begann in Absprache zwischen Notarzt und den drei Feuerwehren die Befreiung der eingeklemmten Person. Zusätzlich wurde noch die Feuerwehr Lichtenfels alarmiert, die vor allem durch ihren Verkehrssicherungsanhänger für weitere Sicherheit sorgen sollten.


"Vorsorglich wurde der Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth alarmiert, der sich hier gerade im Anflug auf die Einsatzstelle befindet"
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Mithilfe der Schaufeltrage wurde, die Person, die schwerste Kopfverletzungen durch den Crash erlitten hatte, zum Heck hinaus aus dem Fahrzeug befreit. Vorsorglich war, auch der Rettungshubschrauber Christoph 20 des ADAC aus Bayreuth alarmiert worden, der auf der A73 landete.


"Christoph 20 setzt auf der Fahrbahn der A73 zur Landung an."
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Nach der weiteren Versorgung im Rettungswagen, wurde allerdings aus medizinischen Gründen beschlossen, den schwerverletzten Patienten nicht auszufliegen, sondern ihn mit dem RTW ins Klinikum Lichtenfels zu bringen. Eine ältere Dame, aus dem Wohnmobil musste, aufgrund eines Schocks ebenfalls nach Lichtenfels transportiert werden. Zur Identität und dem Zustand des Kleintransporter-Fahrers aus dem Landkreis Cham ist momentan noch nichts bekannt.


"Das stark beschädigte Wohnmobil- es wurde regelrecht aufgerissen."
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Zur genaueren Klärung, des Unfallhergangs und der Ursache, musste ein Sachverständiger hinzugezogen werden, bevor Aufräumarbeiten beginen konnten. Deshalb war auch die A73 zwischen Ebensfeld und Bad Staffelstein auch noch bis in die späten Abendstunden gesperrt.


"Blick auf die Einsatzstelle."
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Der Einsatz der Bad Staffelsteiner Wehr war gegen 19.30 Uhr beendet.

Wieder einmal möchten wir Danke sagen an alle beteiligten Kräfte, für die überaus gute Zusammenarbeit bei diesem Einsatz.

 Die Bad Staffelsteiner Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und folgenden Fahrzeug(en) vor Ort:
Löschgruppenfahrzeug
LF 16/12
Tanklöschfahrzeug
TLF 16/25
 Mehrzweckfahrzeug 
MZA + MZF
 
 
 Alarmzeit:  17:40 Uhr
 Alarmstufe: 5 - Technische Hilfe mittel
Einsatzbeschreibung: Schwerer Verkehrsunfall A73- P-Klemm
Mitalarmierte Kräfte: FF Ebensfeld, FF Michelau, FF Lichtenfels, KBM, KBI und KBR
Einsatzende:  19:30 Uhr
Folgende Behörden oder Organisationen waren mit vor Ort:
 Polizei Rettungsdienst
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